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Aphthen, schmerzhaft und lästig!

Aphthen sind zu Beginn kleine, gelblich-weiße Bläschen mit rotem Rand. Aphthen stellen eine Verletzung der Mundschleimhaut dar, sind oft sehr schmerzhaft und stören uns beim Sprechen, Essen, Trinken usw. Hier finden Sie Informationen über Ursache, Typen und Behandlungsmöglichkeiten von Aphthen. Ob jung oder alt, treffen kann es jeden. Allein in Deutschland leiden 17 % der Bevölkerung bis zu fünfmal im Jahr unter Aphthen. Die meisten Aphthen treten in den Bereichen Mundschleimhaut, Zahnfleisch, Zunge, Gaumen und Mandeln auf.

Klein, weiß und schmerzhaft. Das sind Aphthen, die bei bestimmten Personen regelmäßig auftreten können. Man versteht unter Aphthen vor allem wiederkehrende, lokal begrenzte Schleimhautverletzungen im Mund. Beginnend als gelblich-weiße Bläschen in ovaler oder runder Form, können diese aufplatzen und stellen eine Wunde dar. Aphthen sind fast immer harmlos, nicht ansteckend und heilen meistens innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab.

Typen von Aphthen

Aphthen können, je nach Größe und Aussehen, in unterschiedlichen Formen auftreten. Eine Frau lässt sich vom Zahnarzt eine Probe entnehmen.Aphthen können, je nach Größe und Aussehen, in unterschiedlichen Formen auftreten. Die am häufigsten auftretende Form von Aphthen ist die Minor-Form. Dabei handelt es sich um einzelne kleine Bläschen, die nach ein bis zwei Wochen narbenfrei abheilen. Weniger oft kommt die Major-Form vor. Große einzelne Aphthen bestehen über Wochen und heilen unter Narbenbildung ab. Sehr selten hingegen tritt der herpetiforme Typ auf (hat nichts mit dem Herpesvirus zu tun), bei dem viele kleine Aphthen sich über die gesamte Mundhöhle verteilen und zusammenfließen. Betroffen sind hiervon zumeist ältere Menschen.

Wie stark die Schmerzen sind, ist nicht von der Größe der Aphthe abhängig, sondern von dem Ort, an dem sie sich befindet. Starke Schmerzen empfindet man vor allem, wenn die Zunge betroffen ist. Weniger stark fallen die Schmerzen aus, wenn Stellen betroffen sind, die mechanisch weniger beansprucht werden, wie zum Beispiel der innere Wangenbereich.

Vorbeugung

Die Ursachen für das Auftreten von Aphthen sind vielfältig und individuell sehr unterschiedlich. Faktoren sind z. B. Stress, saures Obst, Unverträglichkeiten, immunologische Erkrankungen, Erkältungen, aber auch Sonneneinwirkung. Um Aphthen vorzubeugen, sollten Sie die möglichen Risikofaktoren kennen:

  • Zyklusbedingte oder anders begründete Hormonschwankungen bei Frauen
  • Stress und Kummer
  • Mineralstoff- und Vitaminmangel, z. B. Eisen, Zink und Vitamin B12
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Säure- und zuckerhaltige Lebensmittel
  • Immunschwäche, z. B. nach einem Infekt
  • Druckstellen, z. B. können schlechtsitzende Zahnspangen, Schienen und Zahnprothesen durch Reibungen Irritationen auf der Schleimhaut auslösen.
  • Genetische Bereitschaft, d. h. in manchen Familien kommen Aphthen häufiger vor
  • Sonneneinwirkung

Therapie

Wenn Sie unter Aphthen leiden, gibt es folgende Maßnahmen zur Behandlung:

  • Reduzieren Sie möglicherweise auslösende Nahrungsmittel, wie z. B. Nüsse, und verzichten Sie auf verschlimmernde scharfe, saure und scharfkantige Speisen.
  • Verwenden Sie ein lokal betäubendes, schmerzstillendes Mundgel.
  • Benutzen Sie eine desinfizierende Mundspüllösung zur Vermeidung von weiteren Infektionen.
  • Verwenden Sie eine adstringierende Lösung.
  • Verwenden Sie zur Entzündungshemmung lokale kortisonhaltige Präparate.
  • Achten Sie auf eine gute Hygiene, um die beanspruchte Schleimhaut nicht zusätzlich zu reizen.

Fördern Sie die Wundheilung durch entsprechende Salben. Die Behandlung mit Schmerztabletten und kortisonhaltigen Tabletten sollte nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden!

Weitere Tipps

Gegen Aphthen gibt es eine Reihe von Hausmittelchen, die mit Vorsicht zu genießen sind, wie z. B. hochprozentigen Alkohol auf die Aphthe mit einem Wattestäbchen aufzutupfen. Dies bitte nicht bei Kindern anwenden. Die gleiche Anwendungsmethode kann mit Teebaumöl oder Kamille erfolgen.

Bei lang anhaltenden Veränderungen oder großflächigem Befall der Mundschleimhaut sollten Sie unbedingt Ihren Arzt oder Zahnarzt zur Abklärung aufsuchen!

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